Laibach

  • Leibach mit Adria Airways ab CHF 237.50

In diesem Preis enthalten sind Flughafentaxen.

Der Preis ist in Bezug auf die Verfügbarkeit von Klassen für die angeforderte Reisedaten gebildet.

Flugnummer:            JP 365 / 364                  JP 307 / 306


Zürich - Laibach          10:00 - 11:10                 20:25 - 21:35

Laibach  - Zürich         07:45 - 09:00                 18:20 - 19:35


Verkehrtag : Jeden Tag
 
Fluggesellschaft: Adria Airways

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  • Leibach mit Adria Airways ab CHF 237.50

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Flugnummer:                        JP 311 / 310                


Zürich - Laibach                     16:30 - 17:40              

Laibach  - Zürich                    14:20 - 15:35        


Verkehrtag : Mittwoch, Freitag und Sonntag
 
Fluggesellschaft: Adria Airways

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Ljubljana (deutsch Laibach, italienisch Lubiana, lateinisch Labacum) ist Hauptstadt und mit 278.638 Einwohnern (2007) zugleich die größte Stadt Sloweniens.Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Sloweniens. Ljubljana ist Sitz des gleichnamigen römisch-katholischen Erzbistums und seit 1919 Universitätsstadt.

In Deutschland und der Schweiz hat sich weitgehend der slowenische Name Ljubljana durchgesetzt, während in Österreich überwiegend der Name Laibach verwendet wird.Für die Herkunft des slowenischen Namens der Stadt gibt es mindestens zwei Erklärungen: nach der einen kommt er von ljubljena („geliebte [Stadt]“), nach der anderen von dem lateinischen Flussnamen aluviana.

1270 wurde Laibach von dem böhmischen König Premysl Ottokar II. erobert. 1278 ging Laibach nach dem Fall des Königs Ottokar II. in den Besitz der Habsburger über. 1335 wurde Laibach unter den Habsburgern die Hauptstadt des zum Deutschen Reich gehörenden Herzogtums Krain. Im Jahr 1415 widerstand Laibach einer türkischen Invasion.

 

Im Jahr 1461 wurde die Diözese Laibach gegründet (siehe auch: Liste der Bischöfe von Ljubljana) und die Kirche St. Nikolaus wird zur Kathedrale. 1504 fand die Wahl des ersten Bürgermeisters statt. 1511 erlebte Laibach sein erstes großes Erdbeben. Im Jahr 1536 errichteten Protestanten eine professionelle Lateinschule im Range eines Gymnasiums. 1597 trafen die Jesuiten in Laibach ein, welche zwei Jahre später ihr eigenes Gymnasium errichteten. 1693 folgte die Gründung der Academia Operosum, eine Vereinigung der angesehensten Gelehrten, und 1701 die Gründung der Academia Philharmonicorum.

 

Zwischen 1773 und 1781 wurden der Gruber-Kanal (Gruberjev kanal) und der Gruber-Palast (Gruberjeva palača) erbaut. 1754 lag die Bevölkerungszahl bei 9.300 Einwohnern. 1797 wurde die erste Tageszeitung von Slowenien herausgegeben. Unter Napoléon Bonaparte war die Stadt als Laybach zwischen 1809 und 1813 die Hauptstadt der Illyrischen Provinzen Frankreichs. Im Jahr 1810 erfolgte die Gründung des Botanischen Gartens. 1821 fand in Laibach der Kongress der Heiligen Allianz statt. Im Jahr 1849 wurde die Eisenbahnverbindung Laibach–Wien erbaut und 1857 die Verbindung Laibach–Triest.

Im Jahr 1861 erfolgte die Einführung der öffentlichen Gasbeleuchtung und 1890 der Bau der öffentlichen Wasserversorgung. Nach einem verheerenden Erdbeben verpflichtete sich Laibach 1895 zu einem modernen Aussehen. 1898 wurde die öffentliche elektrische Beleuchtung eingeführt. Drei Jahre später, 1901, folgte die Einführung der elektrischen Straßenbahn in Laibach.

Vor dem Ersten Weltkrieg war Laibach Österreichisch-Ungarische Garnisonsstadt. Im Jahre 1914 waren hier ganz oder in Teilen stationiert: der Stab der k. u. k. 28. Infanterie Truppen Division, das k. u. k. Krainerische Infanterie Regiment Nr. 17, das k. u. k. Steierische Infanterie Regiment Nr. 27, das K.k. Landwehr Infanterie Regiment Nr. 27 und das k. u. k. Feldkanonen Regiment Nr. 7. Im Jahr 1918 wurde Ljubljana Teil des neu gegründeten Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen. 1919 erfolgte die Gründung der Universität von Ljubljana. 1929 wurde Ljubljana Hauptstadt der Drau-Banschaft (Dravska banovina) im Königreich Jugoslawien. Unterbrochen war die Zugehörigkeit während des Zweiten Weltkrieges ab 3. Mai 1941 durch eine kurze Zugehörigkeit zu Italien als Lubiana, Hauptstadt der Provincia di Lubiana, mit dem ehemaligen jugoslawischen General Leon Rupnik als Bürgermeister. 1942 war die Stadt von einem Stacheldrahtzaun umgeben. Nach der Kapitulation Italiens ab September 1943 ging sie in deutsche Kontrolle über (SS-General Erwin Rösener und Friedrich Rainer als Chef der Zivilverwaltung). Am 9. Mai 1945 erfolgte die formale Auflösung der Provincia di Lubiana. Die Laibacher Deutschen wurden nach 1945 ebenso wie die übrigen Deutschsprachigen Sloweniens auf Grund der AVNOJ-Beschlüsse vertrieben. Zahlreiche wurden ermordet.

Im Jahr 1945 wurde Ljubljana Hauptstadt der Volksrepublik Slowenien in der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien. 1958 startete der erste slowenische Fernsehsender mit regelmäßigen Übertragungen. 1961 wurde die Straßenbahn stillgelegt. 1980 starb der jugoslawische Präsident Josip Broz Tito in Ljubljana. 1991 feiert die Stadt Sloweniens Unabhängigkeit. 2002 fand das Gipfeltreffen Bush/Putin in Ljubljana statt. Nur wenige Wochen nach Entdeckung eines neuen Massengrabes mit über 4.000 Opfern von Titopartisanen in einem slowenischen Bergwerk, beschloss im April 2009 der Stadtrat von Ljubljana mit der Mehrheit der Linksparteien, wieder eine Straße nach Josip Broz Tito zu benennen, nachdem bereits bis 1991 die heutige Slovenska cesta nach ihm benannt war.

 

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